Starke zweite Halbzeit – Trotzdem keine Punkte in Wolfsburg

Zum Auftakt des dritten Regionalliga Spieltags ging es für den HSC Hannover zum Meisterschaftsfavoriten VfL Wolfsburg II in die Autostadt. Gespielt wurde im AOK-Stadion. Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt wollte man trotz der klaren Rolle als Underdog etwas zählbares mitnehmen. So schicke Trainer Martin Polomka eine offensiv Aufgestellte Mannschaft ins Rennen in der auch der […]

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 Niklas Winkler

 | 18.09.2020,

 22:41

Zum Auftakt des dritten Regionalliga Spieltags ging es für den HSC Hannover zum Meisterschaftsfavoriten VfL Wolfsburg II in die Autostadt. Gespielt wurde im AOK-Stadion.

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt wollte man trotz der klaren Rolle als Underdog etwas zählbares mitnehmen. So schicke Trainer Martin Polomka eine offensiv Aufgestellte Mannschaft ins Rennen in der auch der zuletzt gelb/rot-gesperrte Marvin Ibekwe wieder mitwirken durfte. Verletzungsbedingt mussten Francis Adomah und Ilyas Bircan passen.

Die Wolfsburger fanden im heimischen Stadion schnell in die Partie und stellten mit einen frühen Doppelschlag durch Kayo und Iredale auf 2:0 (14./16.). In der 39. Spielminute war es wieder der Australier John Iredale der mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag das 3:0 erzielte und somit für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte. Doch noch vor der Halbzeit war es Martin Wiederhold auf Seiten des HSC der mit seinem 3:1 (42.) für den Anschluss sorgte und Hoffnung für die zweite Halbzeit schürte.

Für frischen Wind in der zweiten Halbzeit sollten die eingewechselten Ebrahim Fahranak und Christopher Schultz sorgen, welche für Maurice Kleinert und Marvin Ibekwe in die Partie kamen. Und so gelang es auch kurz nach Wiederanpfiff dem Kapitän Niklas Kiene den 3:2 Anschlusstreffer vom Strafstoßpunkt zu erzielen. Was folgte war eine Drangphase in der fast nur auf das Tor der Wolfsburger gespielt wurde und wenn es hinten Mal gefährlich wurde, war HSC-Keeper Sascha Algermissen zur Stellte und wehrte ab was auf seinen Kasten kam. Nach einem Flankenball war es Christopher Schultz der die große Chance zum Ausgleich auf dem Fuß hatte, überrascht vom Ball setzte er diesen aber knapp übers Tor. Auch viele Standarts in der Schlussphase, bei denen Sascha Algermissen ein ums andere Mal im Wolfsburger Strafraum auftauchte und mit um die Bälle kämpfte, sollten nicht mehr den ersehnten und sicherlich nicht unverdienten Ausgleichstreffer bringen. Und so war es nur noch der Wolfsburger Ole Pohlmann, der in der 95. Spielminute, ähnlich wie zwei Wochen zuvor Marvin Ibekwe, für Aufregung sorgte, als er die Ampelkarte für Ballwegschlagen sah.

Nun heißt es Mundabwischen, bevor ab morgen der Blick auf das Spiel gegen die Zweitvertretung von Hannover 96 im heimischen VW Podbi Sportpark gerichtet wird. Anpfiff ist bereit am kommenden Mittwoch, dem 23.09.2020, um 17 Uhr. Tickets für dieses Spiel können unter https://tickets.hsc-hannover.de/ erworben werden.

Aufstellung:

Algermissen – Henschel, Kleinert (46. Fahranak), Bahls, Zimmermann (65. Emghames) – Bartels (81. Öney), Rada, Keine, Hoffart – Ibekwe (46. Schultz), Wiederhold

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