Fußball 1. Herren: HSC vs. VfL Oldenburg – 0 : 3 ( 0 : 2) – HSC unterliegt recht deutlich und chancenlos Aufstiegs-Aspiranten aus Oldenburg
Verfasst von Norbert Jungclaus
Klarer als im Vorfeld erhofft, gestaltete sich das Heimspiel des HSC gegen den VfL Oldenburg am vergangenen Sonntag (08.03.) vor 601 Zuschauern:
Von Beginn an zeigten die Gäste, wer der eigentliche Herr im Hause war und dass sie gewillt waren, die drei Punkte mit ins heimische Ammerland zu nehmen: Bereits in der 2. Spielminute gab es das erste Ausrufezeichen von Seiten des VfL, aber der Torschuss von Rafael Brandt war dann doch zu hoch platziert. Auch danach dominierten die Gäste das Spielgeschehen, wie bspw. in der zwölften Spielminute als der Abschluss von Drilon Demaj aus fünf Metern nur am Pfosten und nicht ins Tor landete. Bis zum nächsten Höhepunkt seitens der Oldenburger musste aber dann fast noch eine halbe Stunde gewartet werden, als Heim-Kapitän Fabian Weigel seinen bereits geschlagenen Keeper Bastian Fielsch den Lupfer vom frei vor dem Torwart stehenden VfL-Torjäger Mats Facklam von der Linie kratzte.
Wenig später war es dann so weit, dass sich die Oldenburger für ihre Überlegenheit auch Resultats mäßig belohnen konnten: Bei der darauffolgenden Ecke in der 31. Spielminute erwischte Marc Schröder die Hereingabe per Kopf, wobei Ammon Deniz Moser dabei noch ins eigene Tor abfälschte. Nur zwei weitere Minuten vergingen, ehe Mats Facklam nach kluger Kopfball-Vorarbeit durch Julian Boccaccio auf 0 : 2 erhöhte. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause ohne dass der HSC zu einem Schuss auf das gegnerische Tor kam.
Unverändert das Bild dann auch in der zweiten Halbzeit: Der VfL Oldenburg dominierte das Geschehen. In der 52. Minute dann die Vorentscheidung in dieser doch recht einseitigen Partie: Einen zu kurzen, verunglückten Rückpass von Mehmet Özün wurde von Drilon Demaj abgefangen, der dann klug quer auf Julian Boccacchio legte, der dann relativ einfach aus 13 Metern vollenden konnte.
Danach konnten die Gäste das Spiel ruhig „austrudeln“ lassen und sich sogar den Luxus erlauben, einige Chancen liegen zu lassen, wobei sich defensiv der Gäste-Keeper Jhonny Peitzmeier gegenüber den freistehenden Finn Kiszka auszeichnen konnte.
Letztendlich kann konstatiert werden, dass der Sieg auch in der Höhe vollkommen verdient gewesen ist. Einzig Winter-Neuzugang Ebrima Jobe hatte ein wenig Grund zur Freude, als er in der 63. Spielminute sein Punktspiel-Debut für den HSC begehen durfte.
Am 26. Spieltag kommt es dann zum Duell zweier Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel, wenn der HSC am Samstag, den 14.03. um 15:30 Uhr beim derzeitigen Tabellenletzten Altona 93 antritt.

