Der HSC verliert in der Domstadt

Wieder nichts zu holen gegen Hildesheim

Nachdem das Stadtderby am vergangenen Wochenende der Coronaquarantäne der U23 von Hannover 96 zum Opfer gefallen war, ging es nach zwei Wochen ohne Spiel in die Domstadt, wo der VfV Borussia 06 Hildesheim zum Derby bat. Die Hildesheimer, unter der Woche noch im NFV-Pokal gegen Eintracht Braunschweig in die nächste Runde eingezogen, machten da weiter wo sie im Pokal aufgehört hatten, und besiegten den HSC auch in der Liga. 

von

 Niklas Winkler

 | 19.09.2021,

 19:43

Spielszene aus dem Pokalspiel im Spätsommer 2021

Spielszene aus dem Pokalspiel im Spätsommer 2021

Zwei schnelle Gegentreffer ebnen den Weg 

Zu Spielbeginn tasteten sich beide Mannschaften ab, ohne richtig gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen – dies änderte sich in der 14. Spielminute. Der Hildesheimer Marco Drawz sorgte im HSC-Strafraum für Verwirrung und schob den Ball an Keeper Algermissen zur 1:0-Führung ein. Drei Minuten später nutzte Yannik Schulze seine Chance. Nach einem Foul an der Strafraumkante, trat Schulze den fälligen Freistoß an Mauer und Torwart vorbei und erhöhte auf 2:0. Der Rest der ersten Halbzeit war vorwiegend durch ein recht ruppiges Spiel gezeichnet, so dass Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer viermal den gelben Karton zücken musste.  

Hoffarts Anschlusstreffer kommt zu spät 

Zur zweiten Halbzeit brachte HSC-Trainer Martin Polomka mit dem zuletzt gesperrten Pascal Gos und Can Gökdemir zwei neue Kräfte für die Vorbelasteten Niko Vukančić und Aladin Capli. Die erhoffte Wirkung verpuffte aber schnell, nachdem VfV-Kapitän Dominik Franke in der 52. Spielminute einen Foulelfmeter zur 3:0 Führung nutzte. Im weiteren Spielverlauf reduzierten die 06er ihre Bemühungen, so dass nun auch der HSC mehr Zugriff auf das Spiel bekam. Nachdem Jovan Hoffart in der 73. Spielminute noch an VfV-Keeper Antonio Brandt scheiterte, schob er in der 81. Spielminute zum 3:1 Endstand ein.  
HSC-Trainer Martin Polomka zeigte sich nach dem Spiel vor allem mit der Zweikampfführung seiner Mannschaft unzufrieden: „Wir verlieren zu einfache Zweikämpfe oder verhalten uns einfach nicht klug in der Zweikampfführung, daran müssen wir arbeiten.” 

Für den HSC stehen in den nächsten drei Wochen drei Auswärtsspiele auf dem Programm. Zunächst geht es am nächsten Samstag zum von Oliver Reck trainierten SSV Jeddeloh II ehe man unter der Woche zum Stadtderby in die Eilenriede fährt. Zum Abschluss der Auswärtswochen geht es dann am 02. Oktober zum SV Atlas Delmenhorst. 

Aufstellung HSC Hannover: 

Algermissen – Bahls (55‘ Vy-Ngoc), N. Vukančić (46‘ Gos), Farahnak, Öney – Hoffart, Langer, D. Vukančić, Antunović (83‘ Kummer), Capli (46‘ Gökdemir) – Schultz 

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