Vorbericht VfV 06 Hildesheim: Ungewöhnliche Anstoßzeit im Krombacher Niedersachsen-Pokal

Wie schon vor neun Tagen, geht es am morgigen Mittwoch gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim. Diesmal geht es aber nicht um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord, sondern um den Einzug ins Halbfinale des NFV-Pokals (3.Liga + RLN). Beide Mannschaften erhielten in der Qualifikationsrunde ein Freilos und starten somit […]

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 Niklas Winkler

 | 27.10.2020,

 20:40

Wie schon vor neun Tagen, geht es am morgigen Mittwoch gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim. Diesmal geht es aber nicht um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord, sondern um den Einzug ins Halbfinale des NFV-Pokals (3.Liga + RLN). Beide Mannschaften erhielten in der Qualifikationsrunde ein Freilos und starten somit direkt im Viertelfinale.

Pokalmodus

Der NFV-Pokal ist in zwei Spielklassen aufgeteilt. In der einen Klasse spielen die niedersächsischen Vertreter der 3.Liga und der Regionalliga Nord, in der anderen Klasse spielen die Oberligisten mit den Qualifikanten der Bezirkspokale ihren Sieger aus. Die Sieger der beiden Wettbewerbe qualifizieren sich für den DFB-Pokal. Eine Besonderheit der Amateurpokale ist, dass es bei Unentschieden nach 90 Minuten keine Verlängerung gibt, sondern es geht direkt ins Elfmeterschießen.

„Drei Siege und man ist im DFB-Pokal“

Da sich in der 3.Liga und der Regionalliga Nord nur zehn niedersächsische Mannschaften tummeln, die zur Teilnahme am Pokal berechtigt sind (U23-Mannschaften der Profivereine sind ausgeschlossen), starten sechs der zehn Teams mit einem Freilos direkt im Viertelfinale. Was das für eine Chance bedeutet, weiß auch HSC-Trainer Martin Polomka: „Der Pokal ist natürlich immer etwas Besonderes, es ist ein K.O.-Spiel, entweder – oder. Es ist das Viertelfinale, drei Siege und man ist im DFB-Pokal. Von daher ist das eine schöne Abwechslung zum Ligaalltag.“ Auch wenn der Fokus in der Saisonvorbereitung nicht auf dem Pokal lag, soll morgen natürlich ein Sieg her. „Wir wollen diese Herausforderung sehr gerne annehmen. Es ist natürlich für alle eine gute Sache und wäre ein riesiges Erlebnis…“ freut sich der Trainer auf die Partie.

Ausgangslage HSC: Spieler müssen sich frei nehmen – drei fallen aus

Aufgrund der ungewöhnlichen Anstoßzeit müssen viele Spieler frei nehmen. Anders als gegen Atlas Delmenhorst, gibt es hier diesmal aber keine Probleme. „Es ist kein Ligaalltag, sondern ein Pokalwettbewerb, wo auch mal etwas ungewohntes dazugehört“, weiß auch der Trainer. Verletzungsbedingt muss Polomka weiterhin auf Yousef Emghames verzichten, der sich aber auf dem Weg der Besserung befindet. Zudem fallen Marvin Ibekwe und Francis Adomah, die beide leicht angeschlagen sind, aus. Sascha Algermissen wird mit einer leichten Erkältung zwar dabei sein, jedoch wird er diesmal den Platz auf der Bank einnehmen. Im Tor wird Sommerneuzugang Kilian Neufeld stehen.

Nach der Niederlage am Wochenende gegen den TSV Havelse gilt es Wiedergutmachung zu leisten. Gerade die Anfälligkeit bei Standards soll abgestellt werden. Gegen die Havelser fielen alle drei Gegentreffer nach Ecken. „Wir haben dort individuelle Fehler gemacht. (…) Die Spieler, die zugeteilt waren, wissen natürlich, dass sie da nicht gut verteidigt haben“, resümiert der HSC-Coach. 

Ausgangslage VfV 06 Hildesheim: Chance auf Revanche

Die Domstädter haben die 2:4-Liga-Niederlage gegen den HSC Hannover schnell verarbeitet und sind nach nur zehn Tagen auf eine Revanche aus. Selbstvertrauen tankte das von Benjamin Duda trainierte Team am Wochenende beim 1:0-Auswärtserfolg gegen den FC Oberneuland. In der abgelaufenen Pokalsaison scheiterten die Hildesheimer, damals noch Oberligist, am späteren Sieger und DFB-Pokal-Teilnehmer MTV Eintracht Celle. In einem umkämpften Spiel stand es nach Ablauf der Spielzeit 5:4 für die Celler.

Spielinfos

Anstoß: Mittwoch, 28.10.2020 14:30 Uhr im Friedrich-Ebert-Stadion

Tickets: Die Tageskasse öffnet ab 12 Uhr, genauere Angaben unter: https://www.vfv06.de/Artikel/33562/Pokalfight-gegen-HSC-Es-gibt-noch-Tickets

Schiedsrichtergespann: Rene-Alexander Rose (SR), Leon Röpke (SRA1), Lenard Stichnoth (SRA2)

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