Später Einbruch bei 37°C

Testspielniederlage gegen Hannover 96 U23

Bei sengender Sommerhitze hatte der HSC mit der U23 von Hannover 96 den ersten Gegner aus einer höheren Liga zum Testspiel zu Gast. Auch bei Anpfiff um 19 Uhr hatte es noch 37°C im HSC-Stadion an der Constantinstraße, was die Aufgabe gegen die Jungs aus der Eilenriede nicht gerade leichter machte.

von

 Niklas Winkler

 | 22.07.2022,

 16:01

Mit vollem Einsatz dabei - Marcel Langer setzt zur Grätsche an

Mit vollem Einsatz dabei - Marcel Langer setzt zur Grätsche an

© 2022, Jan Teichmann

Dennoch konnte die Mannschaft von Vural Tasdelen mitspielen, der Einbruch und das deutliche Ergebnis kamen erst in den letzten zehn Minuten zu Stande.

Durcheinander, Fernschuss und Abseitspech

Bei beiden Mannschaften stand im Sommer ein großer Umbruch an. Beim Zweitliganachwuchs hat dieser allerdings fast schon Tradition. Die größte Änderung bei Hannover 96 dürfte wohl an der Seitenlinie stattgefunden haben. Als neuer Trainer führt jetzt der ehemalige Profitrainer Daniel Stendel die Geschäfte.  
So kam es auch das beide Mannschaften im Spielaufbau noch einige Abstimmungsprobleme hatten, die die Stendel-Elf aber schneller in den Griff bekam und in der 18. Spielminute durch Fynn Arkenberg, der das Durcheinander im HSC-Strafraum nach einer Ecke, mit 1:0 in Führung ging.
Den zweiten Treffer besorgte Tom Moustier (27’) mit einem 30-Meter Strahl, bei dem HSC-Keeper Pascal Geerts vergeblich flog. Bis zur Halbzeit konnte sich der HSC noch ein paar Chancen rausspielen, die beste hatte dabei Leander Baar, dessen Kopfball nach Freistoß von Gibril Ceesay nur knapp am Gehäuse vorbei ging. Aytugcan Kaya wurde zweimal mit guten Bällen durch die Kette geschickt, allerdings jäh von der Abseitsfahne des Schiedsrichterassistenten gestoppt.

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Später Einbruch durch Unkonzentriertheiten

Zwar fing man sich in der zweiten Halbzeit nach einem Freistoß schnell den dritten Gegentreffer (52’), konnte das Spiel danach aber offenhalten, allerdings ohne große Akzente setzen zu können. Sowohl offensiv als auch später defensiv merkte man das Fehlen von Kapitän Marcel Langer, der angeschlagen zur Halbzeit raus musste. Den vierten Treffer des Tages verschuldete man dann selbst, vorm 16er verlor man fahrlässig den Ball, so dass ein Querpass Nikita Marusenko in Szene setzte (79’), der nur noch einschieben musste. Ähnliches Bild bei 0:5 (83’). Nach einem Ball auf die Außen wollte man das Foul nicht ziehen, um einen möglichen Platzverweis zu verhindern. Wieder ein Querpass, diesmal stand Sura in der Mitte und musste nur den Fuß hinhalten. Zwei Minuten später machte Stepantsev den Deckel drauf und erhöhte auf 0:6.

Weiter geht es für den HSC am Samstag auf der Anlage des TSV Limmer im Kampf um die NP Stadtmeisterschaft.

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