Später Sieg nach Gewitterpause

Der HSC kämpft sich gegen Rödinghausen zurück

Zum letzten Vorbereitungsspiel auf die Saison 2021/22 gastierte der SV Rödinghausen aus der Regionalliga West an der Constantinstraße. Für beide Mannschaften war es der finale Härtetest bevor sie am Wochenende in ihren jeweiligen Regionalligen, der HSC am Freitag in Rehden und Rödinghausen am Samstag beim Wuppertaler SV, in die Saison starten.

von

 Niklas Winkler

 | 11.08.2021,

 13:57

Die HSC Spieler bejubeln einen Treffer

Die HSC Spieler bejubeln einen Treffer

Äußere Bedingungen erschweren das Spiel 

Im letzten Spiel der Vorbereitung standen sich mit dem HSC Hannover und dem SV Rödinghausen zwei Mannschaften gegenüber, welche beide aus einer zweiwöchigen Quarantäne kommen. Dies sollte die Teams aber nicht daran hindern von Anfang an ein hohes Tempo zu gehen. Einsetzender Regen machte den Platz zusätzlich schnell, wodurch beide Mannschaften mit einer hohen Taktzahl agierten. Das die Ostwestfahlen nicht umsonst Fünfter in einer Liga wurden, in der fast nur unter Profibedingungen gespielt wird und in der letzten Saison durchgespielt wurde, zeigten sie dann auf dem Platz. Nachdem man zu beginn bereits zwei gute Aktionen hatte, nutzte der Rödinghäuser Julian Wolff seine Chance in der 14. Spielminute zum Führungstreffer. Beide Mannschaften traten auch weiterhin sehr spielstark auf und konnten nur durch ein einsetzendes Gewitter gestoppt werden. Nach 36 gespielten Minuten bat Schiedsrichter Patrick Herbach beide Mannschaften zum vorzeitigen Pausentee. Nach 15-minütiger Pause wurden die letzten neun Minuten der ersten Spielhälfte nachgespielt, womit starke erste 45 Minuten, auch aus Sicht von HSC-Trainer Martin Polomka, endeten: „Also, wenn wir mal beim Gegner anfangen, die erste Halbzeit war brutal was Rödinghausen gespielt hat, eine überragende Qualität, das hat wirklich Spaß gemacht, ihnen zuzugucken. Da mussten wir wirklich viel gegen den Ball machen und laufen.“ 

Gute zweite Halbzeit bringt verdiente Wende – Rödinghausen Trainer Drube kommt gerne wieder zum Testspiel 

Sowohl HSC-Trainer Polomka, also auch SVR-Coach Nils Drube schickten nach dem Seitenwechsel zwei runderneuerte Mannschaften auf dem Platz. Beim HSC bliebt einzig Yannick Bahls auf dem Platz, da Marko Ilic verletzungsbedingt, wie schon gegen Godshorn, passen musste.  
Von Beginn an zeigten sich die Hausherren in der zweiten Hälfte spielstärker und dominant im Spiel nach vorne, jedoch lange Zeit ohne sich zu belohnen, aber auch ohne hinten etwas anbrennen zu lassen. HSC-Keeper Leon Frelke, der in der zweiten Halbzeit das Tor hütete, musste lediglich einen Freistoß der Gäste abfangen, zeigte dabei aber direkt eine gute und sichere Strafraumbeherrschung und gab auch sonst klare Anweisungen von hinten heraus. Nach 81 gespielten Minuten konnte sich der HSC dann auch für den betriebenen Aufwand und die zahlreich kreierten Chancen belohnen. Ähnlich wie am Samstag köpfte Stürmer Martin Wiederhold einen Flankenball platziert und wuchtig ins Gästetor. Als sich ein Großteil der Zuschauer schon mit einem Unentschieden abgefunden hatte, startete Flügelflitzer Jovan Hoffart nach Balleroberung in der eigenen Defensive und einem nach vorne geschlagenen Ball, einen Lauf aus der eigenen Hälfte, bei dem er einen Rödinghäuser Verteidiger stehen ließ und den Torwart frech zum 2:1 Endstand überlupfte. 
Nach dem Spiel zeigte sich Polomka, gerade aufgrund der Umsetzung taktischer Vorgaben zufrieden: „Zweite Halbzeit hat dann der Gegner durchgetauscht, dann wurde natürlich der Druck ein bisschen weniger. Wir haben aber auch in der zweiten Halbzeit, nachdem auch wir zehnmal gewechselt haben, besser gespielt. Wir hatten’s ja schon im Vorfeld in der Kabine in der Halbzeit kurz besprochen, wie man gegen dieses System vielleicht besser spielen kann und dieses antizipieren in den Halbräumen. Was wir gespielt haben war dann super und mutig nach vorne und war dann natürlich auch gut, die Jungs haben sich belohnt, klasse!“ 

Und auch Rödinghausen Trainer Nils Drube zeigte sich trotz des für ihn nicht zufriedenstellenden Ergebnisses zufrieden und ließ verlauten das er sich wohl gefühlt habe und gerne wieder zum Testspiel an die Constantinstraße kommt. 

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