Pokalaus(fall) gegen Hildesheim

Volle Konzentration auf die Liga, Vorverkauf für Lüneburg gestartet

Und täglich grüßt das Murmeltier – so oder so ähnlich fühlt es sich für den HSC an, wenn es im Niedersachsen Pokal gegen den VfV 06 Hildesheim geht. Wieder ein Mittwoch, wieder das erste Spiel, gleicher Gegner und wieder nix zu holen. Vor heimischer Kulisse setzt es ein Pokaldebakel in dem man den Domstädtern mit 0:6 unterliegt.  

von

 Niklas Winkler

 | 18.08.2021,

 23:20

Nichts zu holen für die HSC Spieler im Pokalduell: Die Spieler des VfV bejubeln einen Treffer

Nichts zu holen für die HSC Spieler im Pokalduell: Die Spieler des VfV bejubeln einen Treffer

Jeder Schuss ein Tor

Der HSC beginnt gegenüber dem Spiel in Rehden mit drei Neuen auf dem Platz. Für die verletzten Martin Wiederhold und Fabian Vy-Ngoc sowie Niko Vukančić beginnen Ebrahim Farahnak, Yannick Bahls und Max Kummer. Nachdem die ersten 10 Minuten noch ein offener Schlagabtausch sind, sitzt gleich der erste Schuss auf den Kasten von Neu-Kapitän Sascha Algermissen. VfV Kapitän Yannick Schulze setzt einen Freistoß aus gut 20 Metern links unten ins HSC Tor (10‘). Keine fünf Minuten später zappelt der Ball wieder in den Maschen. Meik Erdmann überspielt Algermissen mit einer Bogenlampe zum 0:2 (15‘). Um das Debakel perfekt zu machen, erhöht Silas Steinwedel nach 21 Minuten auf 0:3. „Wenn zwei Spieler einer Mannschaft zum Kopfball gehen, dann stimmt etwas in der Kommunikation nicht. Vor dem 2:0 müssen wir viermal den Ball klären, das hat heute einfach nicht geklappt.“ Resümiert HSC-Trainer Polomka. Und um jeden Funken Hoffnung auf eine mögliche Wende im zweiten Durchgang zu nehmen, legte Emre Aytun vier Minuten vor der Pause noch das 0:4 nach.

 

„Ein Tag zum Vergessen“

Will man die zweite Halbzeit positiv betrachten, hat man sich im Vergleich zur ersten Halbzeit nur halb so viele Tore eingefangen und wenigsten ein paar eigene Torchancen kreiert. Für den Endstand von 0:6 sorgten Marco Draws (59‘) und Alexander Shehada von der Strafstoßmarke (81‘). „Heute war einfach ein Tag, wo du sagst, da wärst du lieber im Bett geblieben oder was weiß ich. Es tut mir auch leid für die Zuschauer, die hier waren. Das sie hier keinen schönen Pokalabend hatten, aber wir waren einfach nicht im Spiel.“, fasst Polomka die Partie kurz aber treffend zusammen. Für die Domstadtelf geht es in der zweiten Pokalrunde im heimischen Friedrich-Ebert-Stadion gegen den VfB Oldenburg oder Eintracht Braunschweig. Wer von beiden es wird entscheidet sich in zwei Wochen.

 

Reaktion gegen Lüneburg zeigen

Die Chance auf Wiedergutmachung im eigenen Stadion hat der HSC bereits am kommenden Sonntag, 22.08.2021. Um 15 Uhr gastiert der Lüneburger SK Hansa erstmals im HSC-Stadion an der Constantinstraße. Nachdem das erste geplante Gastspiel des LSK Coronabeding ausfiel, waren sie in der letzten Spielzeit der Nordstaffel der Regionalliga zugeordnet. Für Polomka ist es entscheidend mit einem anderen Gesicht aufzutreten und die bisher eigentlich guten Eindrücke zu bestätigen: „Morgen ist frei, da heißt es abschalten und Kopf frei bekommen. Wir sind gut in die Liga gestartet und müssen deswegen positiv nach vorne schauen. Mit einem Sieg gegen Lüneburg können wir unseren bisher besten Saisonstart in der Regionalliga hinlegen, und da liegt jetzt der Fokus drauf.”
Trotz der Pokalklatsche hofft der HSC auf die Unterstützung der Fans am Sonntag gegen den LSK. Die Tickets sind ab sofort im Vorverkauf (HIER) erhältlich. Die Stadiontore, sowie die Tageskasse öffnen wie gewohnt eine Stunde vor Spielbeginn.

 

Aufstellung HSC Hannover

Algermissen – Bahls, Farahnak (N. Vukančić, 46’), Gos, Kinitz (D. Vukančić, 46’) – Langer, Kummer (Schultz, 60’), Baar – Ilic, Gökdemir, Hoffart (Öney, 46’)

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