Vier Neue im Profil

Mert Samast, Shin Akimoto, Ramin Elahi und Samet Gülle machen den Kader komplett

Den Abschluss der Vorstellungsrunde des 23 Mann-Kaders der ersten Herren des HSC Hannover machen Ramin Elahi, Samet Gülle, Mert Samast und Shin Akimoto. Die vier kamen aus dem Umland, Hamburg und Nordrhein-Westfalen an die Constantinstraße und gehen nun ihren gemeinsamen Weg in der Oberliga Niedersachen mit dem HSC Hannover.

von

 Niklas Winkler

 | 14.10.2022,

 00:47

Standen alle schon für den HSC auf den Platz: Mert Samast, Samet Gülle, Ramin Elahi und Shin Akimoto (v.l.n.r.)

Standen alle schon für den HSC auf den Platz: Mert Samast, Samet Gülle, Ramin Elahi und Shin Akimoto (v.l.n.r.)

© 2022, Jan Teichmann

Für Abwehr, Mittelfeld und Angriff – Wer wo zu finden ist

Sie sind jung, ehrgeizig und wollen sich beweisen. Die vier haben allesamt im 21. Jahundert das Licht der Welt erblick und zeigen somit einmal mehr, wie die Ausrichtung des HSC ist und wo der Weg hingehen soll.

Mit gerade einmal 20 Jahren ist Shin Akimoto der jüngste Neuzugang in der Runde. Der kleine Japaner stieß als letzter offiziell zur Mannschaft von Vural Tasdelen, hatte als Gastspieler in der Vorbereitung aber schon die Möglichkeit sich zu zeigen und dabei das Trainerteam von sich überzeugt. Für Shin, der freizeitmäßig auch mal auf dem Basketballcourt zu finden ist, führte der Weg vom Hamburger Landesligisten Ahrensburger TSV in die List wo er nun mit der Rückennummer 16 aufläuft. Nachdem er mit seinen Treffern maßgeblich zum Gewinn der NP-Stadtmeisterschaft beigetragen hatte, gab Shin im Spiel gegen den MTV Gifhorn sein Pflichtspieldebüt. Auf den offensiven Außen oder im Sturmzentrum zu Hause, war ihm ein Torerfolg bisher nicht vergönnt. Am dichtesten dran war er im Spiel gegen den VfL Oldenburg, als er im eins gegen eins am Torwart scheiterte. Am meisten über die vergebene Chance ärgerte er sich im Nachhinein selber und kommentierte die Szene in den Sozialen Netzwerken kurz und knapp mit „Sch….“. Mit seiner Quirligkeit und seinem Tempo wird Shin aber noch in die ein oder andere Abschlussszene kommen und seine Chance nutzen.

Die Vorlage zu der Chance von Shin kam von Ramin Elahi, dem nächsten in der Runde. Auch Ramin kam ohne hannoveraner Vergangenheit an die Constantinstraße. Der Stürmer, der die Nummer 9 trägt, wechselte von den Sportfreunden Lotte zum HSC. Die ersten Schritte im Herrenbereich ging Ramin beim SV Rödinghausen. In der Jugend war Ramin in der U19-Bundesliga für den VfL Osnabrück am Ball. Der passionierte Angler stand bisher achtmal in der Liga und einmal im Pokal für den HSC auf dem Platz und verpasste verletzungsbedingt nur die Spiele bei Eintracht Celle und gegen U.S.I. Lupo Martini Wolfsburg. Mit Shin teilt Ramin das Schicksal der Torlosigkeit und war im Spiel gegen Oldenburg sogar noch dichter dran. Sein kraftvoller Schuss knallte an die Unterkannte der Latte, landete aber zum Verdruss aller vor statt hinter der Torlinie. Mit frisch gewordenen 22 Jahren gehört aber auch sowas zur Entwicklung und den Erfahrungswerten, die man sammelt und beim nächsten Mal landet der Ball dann halt hinter der Linie.

Verletzungspech verhindert mehr Einsätze

Für die verbliebenen zwei in unserer Reihe hätte der Start durchaus besser verlaufen können, war aber bisher von Verletzungen geprägt.

Mert Samast kam vom Landesligisten 1.FC Wunstorf fürs zentrale Mittelfeld an die Constantinstraße. Der zweikampfstarke Mann mit der Nummer 8 gab sein Debüt beim Pokaldebakel gegen den FSV Schöningen und stand danach noch einmal gegen BW Papenburg in der Liga auf dem Platz. Seitdem musste Mert verletzungsbedingt fünfmal passen und steht auch aktuell nicht zur Verfügung. Das Mert, der mit Shin Akimoto das Hobby Basketball teilt, ein vielversprechender, talentierter Spieler ist, zeigte er nicht erst beim HSC, sondern schon in 20 Einsätzen in der U19-Bundesliga beim Nachbarn vom TSV Havelse oder auch in der Jugend von Hannover 96. Nun heißt es erstmal die Verletzung auskurieren, damit Mert auch im HSC-Stadion glänzen kann.

Einen Leidgenossen findet Mert in Samet Gülle. Der 21-jährige Innenverteidiger wechselte zu dieser Saison vom Burgdorfer Landesligisten Heesseler SV zum HSC. Sein Debüt im grünen Trikot gab Samet beim 2:2 in Papenburg und stand in den folgen drei Spielen immer auf dem Platz, ehe er von einer Verletzung zurückgeworfen wurde und diese aktuell auskuriert. Gemeinsam mit Mert Samast stand der Fitnessliebhaber schon zu Havelser Zeiten in der U19-Bundesliga auf dem Platz, in der er bereits für Hannover 96 aktiv war. Auch bei Samet geht der Blick Richtung Zukunft, wenn er auf dem Platz den Defensivverbund stärken und sein Können zeigen kann.

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