Dreifacher Doumbouya zu viel für den HSC

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bei sommerlichen Temperaturen empfing der HSC Hannover am Mittwochabend die U23 von Hannover 96 zum Stadtderby im VW Podbi Sportpark. Die Gäste von der Clausewitzstraße, welche jeweils mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage in die Saison gestartet waren, kamen als Favorit an die Constantinstraße und sollten dieser Rolle am Ende des Tages auch gerecht werden. Vor […]

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 Niklas Winkler

 | 24.09.2020,

 02:14

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bei sommerlichen Temperaturen empfing der HSC Hannover am Mittwochabend die U23 von Hannover 96 zum Stadtderby im VW Podbi Sportpark. Die Gäste von der Clausewitzstraße, welche jeweils mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage in die Saison gestartet waren, kamen als Favorit an die Constantinstraße und sollten dieser Rolle am Ende des Tages auch gerecht werden. Vor mit 331 Zuschauern ausverkauften Haus war es der Guineer Moussa Doumbouya, der den Unterschied auf Seiten der Roten ausmachen sollte. 

Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen, sollten gegen die jungen Roten endlich die ersten Punkte her. Nach starker zweiter Halbzeit am Freitag beim Ligafavoriten in Wolfsburg und der Niederlage der 96er gegen Aufsteiger Hildesheim war diese Hoffnung für den HSC nicht unbedingt unberechtigt.  

Im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg schickte Trainer Martin Polomka eine auf vier Positionen veränderte Mannschaft in den Kampf um die Punkte. Verletzungsbedingt mussten Francis Adomah und Marvin Ibekwe, der nach seiner Sperre gegen Jeddeloh weiter auf sein Heimdebüt wartet, passen. Kaderpremiere feierte HSC Nachwuchstalent Ibrahim Aktekin, welcher im Sommer aus der eigenen U19 in die erste Herren gekommen war. Erstmal in dieser Saison auf dem Platz war Innenverteidiger Stephane Ngongang, welcher mit der quirligen Offensive, um Moussa Doumbouya einiges zu tun haben sollte.  

Vor den Augen von 96 Cheftrainer Kenan Kocak, welcher mit Co-Trainer Asif Saric und Dieter Schatzschneider dem Spiel beiwohnte, gab der Dachdeckerlehrling, zum Nachteil des HSC, ein Bewerbungsschreiben für eine Einladung zum Profitraining ab. So nutze er bereits nach 16 Minuten seine Chance den Führungstreffer zum 0:1 zu erzielen. Diesen konnte der HSC, welcher in der ersten Halbzeit noch einiges entgegenzusetzen wusste, nach 36 Minuten egalisieren. Wie bereits gegen Wolfsburg II war es Kapitän Niklas Keine, der einen Strafstoß nach Foul an Jovan Hoffart zum zwischenzeitlichen 1:1 nutzen konnte.  

In der Zweiten Halbzeit fanden die in Grün spielenden Hausherren keine Mittel mehr, um die Gäste unter Druck zu setzen und so war es wieder Doumbouya welcher zwei Stellungsfehler in der Hintermannschaft zum 1:2 (54.) und 1:3 (71.) ausnutze. Die Elf von der Constantinstraße wusste nur noch durch Meckereien aufzufallen, so dass am Ende vier mitunter unnötige Gelbe Karten zu Buche standen. Auf Seiten der 96er musste der sehr gut aufgelegte Schiedsrichter Marco Scharf, welcher mit seinem Team eine unaufgeregte und sehr angenehme Leistung zeigte, zweimal eine Verwarnung aussprechen.  

“Drei Gegentore sind einfach zu viel!”

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich der HSC Trainer Martin Polomka enttäuscht: “Am Ende durch zwei gut gespielte Flugbälle zu verlieren ist bitter. Ehrlicherweise war aber nach dem 1:2 auch einfach die Luft raus. Am Wochenende haben wir spielfrei und die Fehler müssen aufgearbeitet werden. Drei Gegentore sind einfach zu viel. 
Demgegenüber war 96-Coach Christoph Dabrowski zufrieden mit der Leistung seiner Jungs: “Der Sieg für uns war verdient. Wir holen den HSC selbst wieder durch den Strafstoß ins Spiel, kontrollieren das Ding aber nach dem 2:1 souverän und mit dem dritten Tor war dann der Deckel drauf. 

Nach vier Spielen in 17 Tagen steht nun eine Pause von zehn Tagen an, in welcher es gilt die Defizite aufzuarbeiten, um am 03.10.2020 um 15:30 Uhr im VW Podbi Sportpark eine bessere Leistung gegen die U23 des SV Werder Bremen zu zeigen 

Aufstellung: 

Algermissen – Bartels, Ngongang, Henschel, Öney – Hoffart, Kiene, Zimmermann (64. Rada), Emghames (59. Bircan) – Wiederhold (75. Weigel), Schultz 

Zuschauerzahl: 331 (Ausverkauft) [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column css=”.vc_custom_1595790587959{margin-top: 25px !important;}”][dt_media_gallery_carousel resized_image_dimensions=”16×9″ image_border_radius=”0px” image_scale_animation_on_hover=”slow_scale” slides_on_wide_desk=”3″ slides_on_desk=”3″ slides_on_lapt=”2″ slides_on_h_tabs=”2″ slides_on_v_tabs=”2″ speed=”1000″ autoplay=”y” project_icon_border_width=”0px” arrow_bg_width=”36x” arrow_border_width=”0px” r_arrow_icon_paddings=”0px 0px 0px 0px” r_arrow_v_offset=”0px” l_arrow_icon_paddings=”0px 0px 0px 0px” l_arrow_v_offset=”0px” include=”18526,18527,18528,18529,18530,18531,18532,18533,18534,18535,18536,18537,18538,18539,18540,18541,18542,18543,18544,18545″][/vc_column][/vc_row]

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