Erfolgreicher Hallenabschluss

Der HSC setzt sich bei den NP-Masters die Krone auf und sichert sich erstmals den Titel

Die Hallensaison der Männer ist vorbei und in diesem Jahr heißt der Meister auf Hannovers Hallenboden HSC Hannover. Frei nach dem Motto ‚Aller guten Dinge sind Drei‘ hieß auch diesmal das Endspiel um die Hallenkrone HSC Hannover gegen 1. FC Germania Egestorf/Langreder, nur diesmal mit dem Unterschied, dass der Pokal nach einem 7:0-Finalsieg nicht in den Deister sondern in die List wandert.

von

 Niklas Winkler

 | 01.02.2026,

 23:05

Man steht zusammen, die gesamte Mannschaft feiert den Sieg bei den Masters

Man steht zusammen, die gesamte Mannschaft feiert den Sieg bei den Masters

Volker Dusche

Als erster der Qualifikation ins Endturnier

Die Master sind in Hannover inzwischen fester Bestandteil des Fußballwinters. Mit Abpfiff der Feldsaison starten über das ganze Gebiet der Region verteilt Qualifikationsturniere, unterteilt in Gold-, Silber- und Bronze-Wertungen, über die die teilnehmenden Mannschaften Punkte für die Qualifikation zum Masters in Vinnhorst sammeln können, bei denen sich die 12 Punktbesten Teams messen.
Der HSC spielte dabei drei Goldturniere. Sowohl den Lowride Wintercup des TSV Godshorn im VinnDome konnte man im Finale gegen den SV Ramlingen-Ehlershausen (3:1) für sich entscheiden als auch den Winter Hallencup des SV Arnum, bei dem man im Finale gegen den späteren Gesamtfinalgegner 1.FC Germania Egestorf/Langreder mit einem 5:1-Sieg ein erstes Ausrufezeichen setzen konnte. Als einziges Spiel im gesamten Turnierwinter verlor man bei REWE-Cup des SV Gehrden das Finale gegen den SV Ramlingen-Ehlershausen (0:1). Kurioserweise reichten den Burgdorfern zwei Finalteilnahmen bei Goldturnieren nicht für die Qualifikation zum Finalwochenende. Der HSC sammelte 64 von 66 möglichen Punkten, und ging somit als erster der Qualifikation in die Finalrunde bei der zählte der HSC, auch als klassenhöchstes Team, zu den Turnierfavoriten.

Geliefert als es drauf ankam – die beste Leistung fürs Finale aufgehoben

Im VinnDome, der sonst die Handballer des TuS Vinnhorst beheimatet und mit 1.000 Zuschauerplätzen einen würdigen Rahmen bot, standen am 31.01. das Neue Presse-Masters an. Der HSC wurde in die ‚Lotto-Niedersachsen‘-Gruppe gelost. Die Gegner waren die Hallenspezialisten des TSV Barsinghausen, sowie der TSV Goltern und der FC Springe.
Im ersten Spiel erkämpfte man sich ein 2:2 gegen die Barsinghäuser Jungs, nach einem wieder wenig Überzeugendem 3:2 gegen den TSV Goltern gab es dann Gesprächsbedarf. Cheftrainer Vural Tasdelen, der die Hallenverantwortung eigentlich an seine Co-Trainer Ergün Emeksiz und Nils Poelmeyer abgetreten hatte, suchte vor dem letzten Gruppenspiel doch die Kabine auf und erinnerte sein Team an die notwendige Ernsthaftigkeit und Bedeutung des Turniers – augenscheinlich mit Erfolg. Im letzten Gruppenspiel konnte man gegen den späteren Halbfinalisten vom FC Springe mit einem 5:1-Sieg erstmals an diesem Tag ein deutliches Ergebnis einfahren und sich den 1.Platz in der Gruppenphase sichern.

Im Viertelfinale traf man auf den aktuellen Tabellenführer der Landesliga Hannover, SC Hemmingen-Westerfeld. Zwar begann der HSC die Partie überzeugend und erspielte sich eine 2:0-Führung, nachdem man dann doch wieder fahrig wurde und den Gegner ins Spiel holte, musste man zittern, gewann am Ende aber mit 3:2.
Das Gleiche Ergebnis fuhr man im Halbfinale gegen die SV Iraklis Hellas ein und tat sich auch in diesem Spiel schwer. Der Treffer zum 3:2 wurde von Navaneethan Puvithan, genannt Puvi, dem Keeper der Hellenen erzielt. Dieser stand im Vorjahr noch als A-Jugendlicher in Qualifikationsturnieren für den HSC zwischen den Pfosten.

Im Finale gab es dann die Neuauflage der Jahre 2024 & 2025 bei denen sich der HSC jeweils dem 1.FC Germania Egestorf/Langreder geschlagen geben musste.
In dem Moment, in dem es drauf ankam, waren die Lister Jungs dann voll da. Angefangen bei Keeper Kevin Ansu, der überragend hielt und die Germanen zur Verzweiflung trieb, über Kapitän Marcel Langer, der sich seine beiden einzigen Turniertreffer zum wichtigen 1:0 & 2:0 für das Finale aufhob bis hin zur Gesamten Mannschaft die konzentrierten und sehr ansehnlichen Kombinationsfußball zeigte. Mit je zwei Treffern zum 3:0 & 7:0 sowie zum 4:0 & 5:0 ebneten Tayar Tasdelen und Paul Wegner, sowie Luc Fender der das 6:0 markierte, den Weg zum ersten Erfolg bei den Masters.
Bester Torschütze über den gesamten Turnierverlauf im HSC-Trikot war Finn Kiszka, der auch zum Spieler des Turniers gewählt wurde.

Reichlich Unterstützung gab es von der Tribüne, wo sich neben treuen HSC-Fans auch die gesamte Mannschaft, die nicht auf der Platte stand, eingefunden hatte.
Hervorzuheben hierbei ist die einzigartige Unterstützung durch die Familien Hausmann und Wegner, die kurzerhand die Initiative ergriffen und für die Mannschaft Brötchen besorgte und diese in der Halle schmierte – Vielen Dank!