Anschlusstreffer sorgt kurzzeitig für Hoffnung – volle Konzentration auf Hildesheim 

Mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 in der 69. Spielminute sorgte HSC-Kapitän Niklas Kiene zwischenzeitlich für Hoffnung das doch noch was in Richtung Punkte gegen den BSV „Schwarz-Weiß“ Rehden geht, diese Hoffnung wurde aber vom Rehdener Lindner egalisiert (82.).  Regen und Verletzungen sorgen für Wirbel vor dem Spiel   Dass das Spiel unter keinem guten Stern stand konnte man schon vor dem Anpfiff erahnen. Der viele Regen […]

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 Niklas Winkler

 | 12.10.2020,

 22:17

Mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 in der 69. Spielminute sorgte HSC-Kapitän Niklas Kiene zwischenzeitlich für Hoffnung das doch noch was in Richtung Punkte gegen den BSV „Schwarz-Weiß“ Rehden geht, diese Hoffnung wurde aber vom Rehdener Lindner egalisiert (82.). 

Regen und Verletzungen sorgen für Wirbel vor dem Spiel  

Dass das Spiel unter keinem guten Stern stand konnte man schon vor dem Anpfiff erahnen. Der viele Regen hatte nicht nur das Geläuf tief gemacht, sondern auch den Mittelpunkt weggespült, was dem aufmerksamen Schiedsrichtergespann um Felix Bickel vor dem Spiel auffiel. So durfte Teammanager Martin Mader vor dem Spiel, ausgerüstet mit einem Eimer Makierfarbe, kurzerhand einen neuen Mittelpunkt aufmalen.  

Und nicht nur beim Platzbau gab es so seine Tücken. Nachdem Sommerneuzugang Marvin Ibekwe bereits die ersten beiden Heimspiele aufgrund seiner Gelb/Rot-Sperre und einer Verletzung verpasst hatte und auch gegen Werder Bremen aufgrund der nicht auskurierten Verletzung nur mehr schlecht als Recht auf dem Platz stand, musste ihn Cheftrainer Martin Polomka kurz vor dem Spiel durch Melvin Zimmermann ersetzen, da sich Ibekwe nicht in der Lage fühlte alles auf den Platz bringen zu können.  

Mansaray ebnet Rehdener Weg 

Wir haben heute noch defensiver gespielt als gegen Delmenhorst. Vielleicht habe ich mich da ein bisschen verpokert, aber aufgrund der englischen Woche mit drei Spielen in acht Tagen, war es gegen individuell gut besetzte Rehdener für mich die beste Lösung., gab HSC-Trainer Polomka auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zu Protokoll. Die ersten 30 Minuten stand der Defensivverbund der Hausherren auch sehr gut, ehe Rehdens Mansaray binnen fünf Minuten erst für seinem Kapitän Addy-Waku Menga zum 0:1 (30.) und dann für Josip Tomic zum 0:2 (35.) auflegte. „Die beiden Tore haben uns das Genick gebrochen, das müssen wir besser verteidigen. Plan war es mit der Null in die Halbzeit zu gehen, erstmal zu checken wie die Mannschaft auf die englische Woche reagiert und dann in der zweiten Halbzeit mehr zu versuchen“, so der Trainer. 

Anschlusstreffer bringt nicht die erhoffte Wendung 

Die HSC-Elf kommt gut aus der Kabine und kann auch die Spielkontrolle übernehmen, jedoch nicht die sich bietenden Chancen nutzten. Erst Kapitän Niklas Kiene kann in der 69. Spielminute nach einem Freistoß die Kugel zum 1:2 Anschlusstreffer über die Linie drückenDa aber sonst leider nicht viel zusammenläuft und weitere Hochkaräter liegen gelassen werden, sind es wieder die Rehdener, die nach erneuter Vorarbeit von Mansaray, durch Jaroslaw Lindner auf 1:3 (82.) stellen. Dass der Treffer bei den HSC-Spielern für viel Unmut sorgt, da zuvor Maurice Kleinert hart getroffen wurde und liegen bliebt, die Rehdener aber weiterspielten, stieß bei Polomka zwar auf Verständnis, er sieht eine Mitschuld aber in der eigenen Spielweise. „Das Rehden weitergespielt hat ist in Ordnung, da wir es in der ersten Halbzeit auch gemacht haben. Das ist dann immer ein Stück weit Spielentwicklung. Spielt man aus, spielen beide aus – spielt man weiter spielen beide weiter. So ist dann der Fußball. 

Können in Hildesheim was mitnehmen 

Als nächstes stehen drei Auswärtsspiele auf dem Programm. Dabei geht es für die Elf von der Constantinstraße zweimal in die Domstadt zum VfV Borussia 06 Hildesheim und einmal in den Garbsener Vorort zum TSV Havelse. Den Anfang macht das Ligaspiel in Hildesheim am 18.10. bevor es 10 Tage später an selber Stelle ein Wiedersehen im NFV-Pokal gibt. „Wenn wir so wie heute, gegen Hildesheim spielen nehmen wir da die drei Punkte mit. Aber in dieser Liga kann man nix voraussagen, gerade in unserer Situation kann man nirgendwo hinfahren und sagen da geht gar nichts. In Wolfsburg zum Beispiel steht es nach 30 Minuten 3:0, wo ich zu meinen Co-Trainer sage ‘hier kriegen wir heute acht Gegentore’ und am Ende steht es 3:2 und mit fünf Minuten mehr Spielzeit wäre uns auch der Ausgleich gelungen. Wir wollen in Hildesheim kompakt stehen und gut Verteidigen, das steht für mich über allem. Wir wissen wie Hildesheim spielt und auch sie haben Probleme. Wir haben da definitiv eine Idee wie wir es spielen werden.“ So Polomkas Ausblick auf die anstehende Aufgabe 

Aufstellung: Algermissen  Kleinert, Fahranak, Henschel, Ngongang, Bahls  Hoffart, Kiene, Zimmermann (58. Antunovic), Bircan – Wiederhold (76. Schultz) 

Zuschauer: 150 

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