Nach dem Seitenwechsel belohnte sich der HSC dann endlich für seinen Aufwand. Keine fünf Minuten waren gespielt, als Merle Reinelt ihre Mannschaft mit einem platzierten Abschluss mit 1:0 in Führung brachte.
Die Freude währte jedoch nur kurz. Nur drei Minuten später bekam die JSG Hillerse/Leiferde nach einer Ecke die Chance zum Ausgleich. Nach einem unglücklichen Abstimmungsfehler in der HSC-Abwehr wollte Torhüterin Leni Ledvinka den Ball zur Seite fausten, beförderte ihn dabei jedoch unglücklich ins eigene Tor – 1:1.
Auch in der Folge blieb der HSC die spielbestimmende Mannschaft. Mit zahlreichen gelungenen Spielzügen wurden weitere gute Torchancen herausgespielt, doch das entscheidende Tor wollte nicht mehr fallen. Nach 90 Minuten stand weiterhin ein 1:1 auf der Anzeigetafel und die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen.
Dort entwickelte sich ein echter Krimi. HSC-Keeperin Leni Ledvinka hielt einen Neunmeter und hielt ihre Mannschaft damit im Spiel. Doch auch der entscheidende Versuch des HSC landete zunächst über dem Tor. Als anschließend auch Hillerse seinen nächsten Schuss vergab, blieb alles offen.
Dann übernahm Rebecca Bolda Verantwortung. Mit großer Nervenstärke verwandelte sie den letzten Neunmeter sicher und schoss den HSC Hannover damit ins Pokalfinale. Nach einem spannenden Neunmeterschießen lautete der Endstand 4:3 für den HSC Hannover.

Trainerstimme
“Ich bin unfassbar stolz auf diese Teamleistung. Immer wieder fasziniert mich dieser Teamspirit der Mannschaft. Die Mädels haben von Beginn an gezeigt, wie sehr sie das Pokalfinale erreichen möchten. Da dies ihre letzte gemeinsame Saison als A-Juniorinnen ist, hat dieser Finaleinzug eine ganz besondere Bedeutung.”
Die Freude nach dem Schlusspfiff war riesig. Nun wartet das große Finale:
Am 20.06.2026 um 15:15 Uhr trifft der HSC Hannover im Pokalfinale auf die SG 74 Hannover. Damit kommt es im Endspiel zu einem echten Hannoveraner Stadtderby.
Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung auf dem Weg zum möglichen Pokalsieg!

